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13 MONATE LOCKDOWN

Die Zahl 13 gilt in vielen Kulturen aus unterschiedlichen Gründen als Unglückszahl: In hohen Häusern fehlt bspw. häufig der 13. Stock, in Flugzeugen die 13. Reihe, in Hotels und Spitälern zuweilen ein Zimmer mit der zugehörigen Nummer; besonders gefürchtet ist bekanntlich „Freitag der 13.“…

Seit gut 13 Monaten befindet sich Österreich Corona-bedingt nun (mit unterschiedlichen Härtegraden) im Lockdown, dessen erster just am Freitag, dem 13. März 2020, ausgerufen wurde und der mit 16. März 2020 begonnen hat – und was war das nicht für eine Novität für uns alle: Die Straßen waren annähernd verkehrsfrei, die Fußgängerzonen menschenleer, praktisch alle Geschäfte hielten geschlossen, die Müllplätze waren zu, die Kinderspielplätze gesperrt, die Bundesgärten ebenso geschlossen wie Schulen & Kindergärten usw. usf. Ja, und nicht zu vergessen: Die „Zeit im Bild“-Redaktion ging im ORF-Zentrum in gar „freiwillige Quarantäne“, um die Nachrichtensendungen nicht zu gefährden…

Man durfte sich zwar die Füße vertreten, Einzel-Sport ausüben wie Laufen oder Radfahren (und auch Mountainbiking war erlaubt – allerdings nur auf asphaltierten Strecken). Zu diesem Behufe wurden eigens diverse Nebengassen und -straßen zu temporären Begegnungszonen, damit der Mindestabstand von einem Meter gewahrt werden konnte; Solches war auch in den Öffis stets möglich, hatte man doch häufig einen ganzen Waggon oder Bus für sich allein; und die Polizei überprüfte das ganze Geschehen mit scharfem Auge…

Die Maskenpflicht kam nach anfänglichen Zweifeln am Nutzen erst im April 2020, wobei hier zunächst nahezu alles an „MNS“ erlaubt war; und nur wenige Tage später starteten auch schon die ersten Lockerungen, die dann recht flott vonstatten gingen und sukzessive erweitert wurden – das (vielfach befürchtete) Ergebnis ist hinlänglich bekannt…

Nachdem bereits mit 3. November 2020 ein partieller weiterer Lockdown verhängt wurde, der u.a. körpernahe Dienstleistungen sowie den Kunst- & Kulturbereich betraf, verkündete die Regierung wieder an einem Freitag, dem 13. – nämlich dem 13. November 2020 –, den nächsten harten Lockdown; in diesem befinden wir uns – mit der einen oder anderen, der Wirtschaft gezollten Aufweichung – nach wie vor, und das wird (wenigstens in Ostösterreich) wohl noch länger so bleiben; denn es gibt nicht nur das bekannte Virus, sondern Mutationen, die wesentlich infektiöser und gefährlicher sind…

Aber: Die Bundesgärten sind offen, Schulen sind teilweise in Betrieb, die Müllplätze stehen zur Verfügung, fast alle Geschäfte sind in irgendeiner Form geöffnet bzw. bieten wenigstens „Click and Collect“ an, bei der „ZiB“-Redaktion ist von Quarantäne keine Rede, Mountainbiking geht nun offenbar überall – von der Ausübung der Wintersportarten wie Skifahren und Eislaufen ganz zu schweigen; und der nunmehr geforderte Zwei-Meter-Abstand – „wo immer es möglich ist“ – kann realiter nirgends eingehalten werden…

Wie auch immer: Nach der letzten Öffnung des Handels ging Ostösterreich mit Gründonnerstag, dem 1. April 2021 – um das das leidige Unwort „Lockdown“ nicht abermals bemühen zu müssen – bis 6. April in eine so genannte „Osterruhe“, die dann gleich um fünf Tage erweitert wurde; dann folgte eine „Verlängerungswoche“ bis 18. April, und nunmehr halten wir bei 2. Mai 2021 – vorläufig…

Conclusio: Die „Osterruhe“ wird wohl (möglicherweise) in den „Pfingstfrieden“ übergehen, ehe die „Sommerpause“ mit den anschließenden „Herbstferien“ kommt und in die „Weihnachtsstille“ mündet, die dann wiederum den „Faschingsstillstand“ bedingt, der nahtlos überleitet zur „Fastenzeit“, die sonach in der „Osterruhe“ gipfelt mit dem anknüpfenden „Pfingstfrieden“, ehe…

Die Redaktion

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