XTRA! 04/2004 – Die inhaltlichen Schwerpunkte: 

  • Cover: D.E.B.S. (Szenenfoto; Regie: Angela Robinson, 2003).
     

  • Coverstory: Berlin is beautiful – Die Berlinale 2004.

     

  • Das Ende der Gay Games? Ein Kommentar von Andreas J. G. Wellauer.
     

  • Aachen. Ein Stück Geschichte: Die Abrechnung mit § 209 auf der Freien Bühne Wieden.
     

  • Helmut Graupner in AufRecht: Lebensgemeinschaft ohne Türschild?
     

  • Robert Waloch in Zum Beispiel: Golden Girls oder Einsamkeit? – Ein StadtexpertInnengespräch.
     

  • Tiberius revisited: Der neugestylte Shop von Fetisch-Kaiser Karl Ammerer.
     

  • 6e Festival du Film Francophone: Sehenswerte Filme aus Frankreich.
     

  • LesBiSchwule Gesundheit: Sex auf Rezept – Neue Potenzpillen (2).
     

  • „Was gehen mich seine Knöpfe an?“, „Österreich in Männerhand?“ und „Tatort Banken“ – Drei Buchempfehlungen von Aly Machalicky.
     

  • „Der Tuntenflüsterer?“ „Ihn halten, wenn er fällt“ und „Der Bärenkult“ – Interessante Bücher, rezensiert von Mario Reinthaler.
     

  • Alle Sparten, alle Arten von Bühnen-Erlebnissen in WienDer XTRA!-Kulturspaziergang.
     

  • 2004-03-28: Die Folgen: Neue Ausstellungen in Wien.
     

  • Leading Man & Leading Ladies im Raimundtheater; Jesus Christ Superstar fulminant im Ronacher; Die Geschwister Pfister ein letztes Mal im Ronacher; Wien ist andersrum 2004; Marabu am Damenklo im Why Not; Sir Peter Ustinov verstorben – Die Kultur-Splitter.
     

  • Alle Jahre wieder: Parsifal im Haus am Ring und in der Opernloge.
     

  • Ein Stückerl Wien: Samenraub im Wiscot Wix-Center.
     

  • Hyperwings: Klein Tobi ist die große Liebe...
     

  • Koninginnedag 2004; 365 Tage aQuadrat; Heaven-Re-Opening; Hochprozentige Mango-Highlights; Milord-Events; Sport Sauna News; Fünf Geburtstagskinder im Arte; 15 Jahre Versteck; Metrobar – die neue Szene-Location – Tritsch, Tratsch, Nachrichten und jede Menge Szene-News.
     

  • Fünf Jahre Wiener Antidiskriminierungsstelle; Gay-Tantra in Wien; Life Ball News und letzte Tickets; Sechster WienerBärenKongress; Neunte Regenbogen Parade; Aids Memorial Day... und zahlreiche weitere Neuigkeiten und Splitter.

  • Tips: Frühling für Hitler am 21. April auf ARD; Peters’ Friends am 22. April auf 3sat; Queer Film Nights von 22. bis 25. April im Top-Kino.
     

  • Kalendarium für fünfeinhalb Wochen (8. April – 16. Mai 2004) mit umfangreichem TV-Teil.
     

  • Alle relevanten Adressen in Wien und Umgebung!
     

  • Schwerpunkt Bundesländer-Adressen!
     

  • Vier Seiten Jus Amandi-Beiheftung!
     

  • Jede Menge Kleininserate!
     

  • Und natürlich vieles, vieles mehr im neuen XTRA! 04/2004.

    XTRA! 04/2004: 56 Seiten stark und ab 8. April überall präsent! Pünktlich! Punktgenau! Zuverlässig!


XTRA! 04/2004 – Das Editorial:

Bundespräsidentschaftswahlen 2004

Am 25. April wird Österreichs neuer Bundespräsident gewählt – zwei Kandidaten stehen zur Disposition. Zum einen Heinz Fischer: Er war bereits politisch aktiv, als die SPÖ 1971 das Totalverbot der Homosexualität zu Fall brachte, um – im Gegenzug – die diskriminierenden Sonderstrafgesetze hinzunehmen. In Zeiten politischer Wende kannte er aber auch keine Berührungsängste zur Community, was u. a. sein Auftritt beim Regenbogen Ball im Jänner beweist. Zum anderen Benita Ferrero-Waldner: Sie ist als Außenministerin Regierungsmitglied jener Formation, die sich nach der vom OGH aufgezwungenen Abschaffung des § 209 mit dem § 207b StGB einen neuen juristischen „Stolperstein“ ausgedacht hat, und sie tritt definitiv gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein; „Ehe“ müsse Mann und Frau vorbehalten bleiben. Den Stolperstein zum eigenen kirchlichen Zweitversuch löste sie – zeitgerecht – mittels Hilfe aus dem Vatikan.

Conclusio: Heinz Fischer ist sicher ein guter Bundespräsident für Österreich – nur ist das nicht unsere primäre Sorge! Ein Anliegen muß uns aber sein, daß Benita Ferrero-Waldner nicht Bundespräsidentin wird. Und nur jede konkrete Stimme gegen sie – und das ist eben nicht Wahlenthaltung oder Abgabe einer ungültigen, sondern einzig und allein einer Stimme für Heinz Fischer – kann verhindern, daß es in der Hofburg die nächsten sechs oder gar zwölf Jahre zu sehr „menschelt“…


Die Redaktion