XTRA!   07/ 2006

Österreichs größtes Schwulen- und Lesbenmagazin



 

 

 Cover: Regenb.Parade 2006.

Fotograf : Georg Seiler

 

 

XTRA! 07/2006 – die inhaltlichen Schwerpunkte:  

Cover: Regenbogen Parade 2006. (Fotograf : Georg Seiler).

Coverstory: Drei Seiten Bildbericht und Kommentar zur 11. Wiener Regenbogen Parade.

 Come together. Come out! – Die 11. Wiener Regenbogen Parade.

Robert Waloch in Zum Beispiel: GAY MONEY.

Helmut Graupner in aufRecht: Ende des Scheidungszwangs für gleichgeschlechtliche Ehen.

Queerbook 2006 – Der neue österreichische SchwulLesBische Branchenführer.

LesBiSchwule Gesundheit: „Mehr Spaß mit Maß“ – die neue Kampagne des FGÖ.

Sisters in motion: Oma, bitte kommen!

Ein Stückerl Wien: Forza Italia auf der Donauinsel.

„Verblendung“, „Nachtexpress“, „Und das ist gut so!“ oder „Warum gerade mein Kind“ – interessante Bücher, rezensiert von Mario Reinthaler.

Kühle & Künste – aktuelle Ausstellungen in Wien und Umgebung.

Finalissimo – Der XTRA!-Kulturspaziergang.

Er kann es immer noch: Plácido Domingo in der Opernloge.

Vienna Dance Contest & Rosa’s Tanzball; Summer Cool Off II im Mango; Frischer Wind in der Alten Lampe; Aus für Heaven im Volksgarten; Schwarze Katze – Die Musik-Bar; Sport Sauna-News; Sommer im Felixx; Beach- und Garden-Party im Why Not und,  und und… Tritsch, Tratsch, Nachrichten und jede Menge Szene-News.

Protestkundgebung gegen die Homo-Morde im Iran!; SoHo-Kampagne für mehr Toleranz und Verständnis; Bustour zum Thema Gender/Queer; Erste Hotline für Lesben in China; WUK-Fotoschau über die alternative Wiener Szene und zahlreiche weitere interessante Neuigkeiten und Splitter.

Tips: Bully am 16. Juli auf ATV; Fabian am 17. Juli auf ARD; Die Konsequenz am 31. Juli auf WDR; Spiegelbild im goldenen Auge am 3. August auf 3sat.

Kalendarium für viereinhalb Wochen (13. Juli – 13. August) mit umfangreichem TV-Teil.

Alle relevanten Adressen in Wien und Umgebung!

Jede Menge Kleinanzeigen !

Und natürlich vieles, vieles mehr im neuen XTRA! 07/2006!

XTRA! 07/2006: Ab 13.Juli überall präsent! Pünktlich! Punktgenau! Zuverlässig!

Und komplett in Farbe!

 

 


XTRA! 07/2006 – Das Editorial:

Fußball vs. Tennis

Stürmer – Verteidiger – Tormann: vor wenigen Jahren noch bedurfte es keines Binnen-Is, um einzelne Spieler-Funktionen zu definieren, doch die Zeiten haben sich geändert: auch Frauen messen körperliche Fitneß und Reaktionsfähigkeit am Ball in organisierten Vereinen! Wie sehr sich die Zeiten tatsächlich geändert haben, zeigte die am 9. Juli mit dem Finalspiel Frankreich gegen Italien beendete und nach 1:1, Verlängerung und Elferkrimi schlußendlich zugunsten Italiens entschiedene Fußball-WM in Deutschland. Über TV stets sichtbar, drängten sich Scharen von weiblichen Fans, die in ihrer Begeisterung den Männern in nichts nachstanden und die mit ihrem Interesse dem Fußball enorme Zuwachsraten bescherten.

Nachdem diese Barriere wohl für immer gefallen sein dürfte, wird nun auch noch der rosarote Lattenzaun fallen, der als letzte definitive Trennlinie hetero- und homosexueller Männerwelten galt. Auch Schwule begeistern sich für Fußball und begeben sich (verspätet, aber doch) in die Realität, die Lesben längst schon für sich erkannt haben – wie man aus diversen Diskussionsforen und engagierten Threads ersehen kann, in denen durchaus auch die körperlichen Reize eines Cristiano Ronaldo oder Thierry Henry zum Thema geworden sind.

Was jetzt nur noch fehlt, zeigt sich aus Parallelen zu einem anderen Sport, der zeitgleich zur WM wieder für Schlagzeilen sorgte: Tennis! Amélie Mauresmo gewann am 8. Juli in Wimbledon ihr 2. Grand Slam-Turnier (während tags darauf bei den Männern Roger Federer triumphierte). Von einer Gegnerin einst als halber Mann bezeichnet, steht die Französin – ganz in den Spuren von Martina Navratilova – dazu, auch in der sportlichen Öffentlichkeit lesbisch zu sein. Wann findet sich dazu in einem internationalen Fußball-Club oder gar bei einer Nationalmannschaft, die bei einer WM und/oder EM teilnimmt, endlich ein männliches Gegenstück?

 

Die Redaktion