|
|
||||||
|
XTRA! 05/2007 |
Österreichs größtes Schwulen- und Lesbenmagazin |
|||||
|
|
||||||
|
|
|
|
||||
|
||||||
|
|
XTRA! 05/2007 – Das Editorial: Schwule & Lesben – Die Quotenbringer! Bei „Starmania“ stand mit Tom Neuwirth ein geouteter Schwuler wochenlang im ORF-Mittelpunkt, wurde schließlich Zweiter und ist nun Mitglied der Boygroup „Jetzt anders!“. Im Parallelbewerb „Deutschland sucht den Superstar“ auf RTL ging mit Mark Medlock ein offen schwuler Kandidat sogar als Sieger hervor, und Dieter Bohlen erwägt bereits, mit ihm eine Neuauflage von „Modern Talking“ zu starten. In der ATV-Reality-Soap „Das Traumhaus“ kämpft u. a. auch ein Schwulen-Pärchen um das Glück im neuen Eigenheim. Und dass auch der Song Contest als beliebter Treffpunkt für Schwule aus ganz Europa fungiert, ist seit Jahren kein Geheimnis mehr: „Die gut 1.000 akkreditierten Journalisten sind sowieso alle Fans, diese wiederum fast alle männlich – und als heterosexuell outete sich lediglich der Kollege aus Tel Aviv“ verlautete ein XTRA!-Redakteur schon vor vier Jahren; und auch nach Meinung des Song Contest-Experten Jan Feddersen („Mercy, Jury!“) sind 95 % der Mitglieder aller Song Contest-Fanclubs Männer und fast alle davon schwul. Kein Wunder also, dass so bei der 52. Auflage des „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ auch queere InterpretInnen ins Rennen gingen: Dänemarks DQ scheiterte mit „Drama Queen“ (ebenso wie leider auch Eric Papilaya mit seiner Life Ball-Performance „Get A Life – Get Alive“) zwar bereits am 10. Mai im Semifinale; im Finale vom 12. Mai ging der Sieg in der Helsinki-Arena schließlich jedoch an die serbische Lesben-Ikone Marija Serifovic, die mit „Molitva“ den haushohen Favoriten, die ukrainische Drag Queen Vera Serduchka („Dancing Lasha Dumbai“), auf den zweiten Platz verwies – und das live übertragen zur TV-Prime-Time am Samstagabend in über vierzig europäische Länder!
|
|||||