XTRA! 08/2008

Österreichs größtes Schwulen- und Lesbenmagazin



 

 

 

 

 

 

 

XTRA! 08/2008 – die inhaltlichen Schwerpunkte:

Cover: „MrGay 2008“ Michael Fröhle auf der Wiener Regenbogenparade 2008.

Foto: Georg Seiler

Coverstorys: Vier Seiten Bildberichte und Kommentare zur 13. Wiener Regenbogenparade.

Sonnenschein & Wolkenbruch: Die 13. Wiener Regenbogenparade.

Robert Waloch in Zum Beispiel: Wozu noch CSD?

Helmut Graupner in aufRecht: Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Eurogames 2008: „Come South! Play with us!“

Pink Wave 2008 – Trachten, Drag Queens & Top-DJs am Wörthersee.

LesBiSchwule Gesundheit: Rauchen und HIV.

Hubsi Kramar zum 60er im XTRA!-Interview.

Sommerloch à la viennoise – der XTRA!-Kulturspaziergang.

Über Dresden – ein kultureller Reisebericht.

Salzburgs neuer Otello in der Opernloge.

Lady Windermeres Fächer im 3raum-anatomietheater; Patrioten zur Lage der Nation im Kabarett Brennesseln; Passion by Sepp Engelmaier im Mister B./Berlin; L-Projekt im Schwulen Museum Berlin; 20 Jahre Ö.D.A. (Österreichische Dialektautorinnen und -autoren); MicMar von Christa Zauner im Studio 18; Schriftsteller Pierre Emme verstorben – die Kultur-Splitter.

Ein Stückerl Wien: Terrorschutz am Flughafen.

„Derek Jarman“, „Das knallrosa Tagebuch“, „Vom Boy zum Best Ager“, oder „Umleitung ins Glück“ Interessante Bücher sowie eine DVD, rezensiert von Mario Reinthaler.


Geburtstagsfeier im Hexenhaus; 20 Jahre Gay Quiz in Wien; Christmas in July @ Frisco; Vier Jahre Felixx; Ein Jahr Café-Bar Schik; Wellness im Kaiserbründl; Beachparty im Why Not; Umbau-Beginn im Café Savoy; Kurt Stöger verstorben –
Tritsch, Tratsch, Nachrichten und jede Menge Szene-News!

Regenbogenfahne am Wiener Rathaus; „Lesben“ bleiben „Lesben“; Massenansturm bei den Paraden in Stockholm und Amsterdam; Verwirrung um Wiener Homosexuellen-Mahnmal; Kein Scheidungszwang für verheiratete Transsexuelle; Abschied von Michael Graff und weitere interessante Neuigkeiten und Splitter.

Tips: „Der Untergang des amerikanischen Imperiums“ und „Die Invasion der Barbaren“ am 15. August auf WDR; „Das Leben – ein Sechserpack“ am 20. August auf WDR; „queer Lounge – Schwerpunkt Regenbogenparade“ am 26. August auf Okto; „Ludwig II.“ am 31. August (Teil 1) und am 1. September (Teil 2) auf arte; „Mann, oh Mann!“ – Ein Themenabend am 9. September auf arte.

Kalendarium für viereinhalb Wochen (14. August – 14. September 2008) mit umfangreichem TV-Teil.

Alle relevanten Adressen in Wien und Umgebung!

Jede Menge Kleinanzeigen!

Vier Seiten Jus Amandi-Beiheftung!

Und natürlich vieles, vieles mehr im neuen XTRA! 08/2008!

XTRA! 08/2008: Ab 14. August 2008 überall präsent!

Pünktlich! Punktgenau! Zuverlässig!

44 Seiten – komplett in Farbe!

 

 


XTRA! 08/2008 – Das Editorial:

Simmering gegen Kapfenberg

das ist Brutalität – diese von Helmut Qualtinger einst geschaffene Metapher hat für Vergleiche der besonderen Art zwar bereits Kriterien-Status, aber die Realität, etwa die der österreichischen Politik, kann sie Jahr für Jahr leicht überbieten. Spätestens seit August 2008 gibt es für solche Brutalität einen neue Definition, nämlich FPÖ gegen BZÖ! Dass solche Gegnerschaft aber – wieder einmal – Homosexualität zum Thema hat und sie zum Spielball mancher Politiker macht, zeigt das verbale Niveau von FPÖ-Sprecher Vilimsky, der über deftige Wortspiele den designierten BZÖ-Chef Jörg Haider – nicht neu! – mit dem Homo-Vorwurf in Verbindung bringt. Diese Thematik köchelt zwar nicht erst seit dessen feucht-fröhlichem Besuch in einer Kärntner Diskothek vor sich hin, doch wird sie vom Großteil der österreichischen Journalisten nicht aufgegriffen – aber kaum aus Noblesse, sondern eher aus Vorsicht! Privatpersonen gegenüber herrscht da weniger Diskretion, wie immer wieder zu lesen ist. Damit der Vorwurf aber nicht in Vergessenheit gerät, hat die FPÖ diesmal sogar die APA als Botendienst für ihren verbalen Mist bemüht – und das dazu passende Printmedium ÖSTERREICH wühlte unter dem Locktitel „Brutalste Attacke aller Zeiten“ prompt mit!

Da loben wir uns doch die vielleicht auf einst im miteinander geteilten Schlafsaal aufbauende Werte-Gemeinsamkeit von Justiz- und Innenministerin: Frau Fekter erfand soeben den Begriff der Kulturdelikte für Tatbestände, die im österreichischen Strafrecht längst schon Namen und Paragraphen haben, und Frau Berger gab im KURIER-Interview vom 5. August bekannt, dass sie bei einer Öffnung der Ehe für Homosexuelle aus rechtlichen Gründen nicht mit könne – Aha! Will sie damit nur ministerielle Unfähigkeit oder doch ihren persönlichen Unwillen schwul/lesbischen Forderungen gegenüber beweisen?!

Die Redaktion