XTRA! 09/2008

Österreichs größtes Schwulen- und Lesbenmagazin



 

 

 

 

 

 

 

XTRA! 09/2008 – die inhaltlichen Schwerpunkte:

XTRA! 09/2008 – die inhaltlichen Schwerpunkte:

Cover: Vincent Bueno
Foto: © http://www.vincentbueno.com

Coverstory: „Let’s Dance For Life 2008“ mit Vincent Bueno.

Robert Waloch in Zum Beispiel: ?Finale-29.09.2008-Start? Eine LesBiSchwule Parteien-Analyse zur Nationalratswahl.

Helmut Graupner in aufRecht: Die SPÖ hat Mut.

Zehn Jahre austrian gay professionals – agpro-Präsident Manfred Wondrak im XTRA!- Interview.

Mit XTRA! zum Kult-Musical „Joseph“ in der Wiener Stadthalle.

Lesben und Schwule in Star Trek & Bravo: Zwei Vorträge von und mit Erwin In het Panhuis.

Budapest – Splash UP! Das erste LesBiSchwule Schwimmturnier in Ungarn.

LesBiSchwule Gesundheit: HAART im Blickpunkt.

Itty Bitty Titty Committee im Zuge der Queer Film Nights im Top Kino.

Premieren & Reprisen – die XTRA!-Kultursaison-Vorschau.

Salzburger FlimmSpiele: Die Salzburger Festspiele 2008.

Ein Ring für die Königin in der Opernloge.

American Dreams mit Ursli Pfister im Akzent; Irmgard Knef mit „Mein Wien“ in der Kulisse; Die fetten Jahre sind vorbei im Rabenhof Theater; Es lebe die Diva! Das neue Soloprogramm von und mit Francesco Cardeloni; Rosenstolz mit der neuen CD „Die Suche Geht Weiter“ auf Tournee – die Kultur-Splitter.

Ein Stückerl Wien: Adidasliebe im Sexworld Cinema.

„Uwe Görke“, „Staub im Schnee“, „Der Gnadenthron“, „Dein Herz sei mein“ oder „Gigolos“ – Interessante Bücher, rezensiert von Mario Reinthaler.

Emporio del Caffé; Vier Jahre Felixx; Drama! goes Hollywood; Sündikat in Heaven @ Camera; Store 66 – Erotik etwas anders; XTRA! beim Business-Run 2008; 3. Wiener OktoberFestMeile & more; und Sport Sauna goes Ricky-Imperium – Tritsch, Tratsch, Nachrichten und jede Menge Szene-News!

Dinner & Dance: Let’s Dance For Life 2008; Positive Begegnungen 2009; Welt Aids Konferenz 2010 in Wien; Zehn Jahre Wiener Antidiskriminierungsstelle; G.A.L.A. – Gay and Lesbian-Award 2008; Internationale Lesben- und Schwulentagungen in Wien; Spätes Going Public von Cliff Richard und zahlreiche weitere interessante Neuigkeiten und Splitter.

Tips: „Ein Dschihad für die Liebe“ am 18. September auf arte; „Monster“ am 22. und 24. September auf ORF1 sowie „Aileen Wuornos“ am 23. September auf ORF2; „Tatort: ‚Liebeswirren‘“ am 28. September auf ORF1 und ARD; „Tschaikowsky – Genie und Wahnsinn“ am 8. Oktober auf ARD; „Weder Mann noch Frau!“ am 14. Oktober auf VOX; und „Last Days“ am 15. Oktober auf arte.

Kalendarium für fünfeinhalb Wochen (11. September – 19. Oktober 2008) mit umfangreichem TV-Teil.

Alle relevanten Adressen in Wien und Umgebung!

Alle relevanten Adressen aus den Bundesländern!

Jede Menge Kleinanzeigen!

Und natürlich vieles, vieles mehr im neuen XTRA! 09/2008!

XTRA! 09/2008: Ab 11. September 2008 überall präsent!

Pünktlich! Punktgenau! Zuverlässig!

48 Seiten – komplett in Farbe!

 

 


XTRA! 09/2008 – Das Editorial:

ES REICHT…

Ja, es reicht, wenn ein- und dieselbe Partei dreimal in Folge eine Koalition platzen lässt, weil sie nicht damit zurecht kommt, Juniorpartner zu sein. Und es reicht ebenso, wenn just der für diesen Hat-Trick Verantwortliche – Wolfgang Schüssel also – seinem politischen Gegenüber Mangel an Charakter vorwirft. Da spricht wohl ein Blinder von der Farbe! Es reicht aber auch, sollten bei einer auf Österreich eventuell wieder zukommenden Großen Koalition all die altbekannten Gesichter neuerlich auftauchen, die schon bisher für manche von uns guter (?) Grund waren, von ihrem Wahlrecht nicht Gebrauch zu machen. Diese sich über viele Jahre hin aufdrängenden Gesichter wurden doch längst schon zu G'sichtern, G'friesern – und oft auch G'frastern! Da macht es keinen Unterschied, wenn aus einem Verteidigungsminister auf einmal ein Innenminister wird oder eine in den politischen Ruhestand der Volksanwaltschaft abservierte Justizsprecherin wieder – phantasma ex machina – aus ihrer Schottergrube auftaucht, um ausgerechnet diesen Innenminister zu ersetzen, weil der sich in seine Tiroler Erbpacht zurückgezogen hat. Andere wieder – wir bleiben bei der ÖVP, sind nun aber beim Zweiten Parlamentspräsidenten – kommen schon mit so alten Ansichten in ein neues Amt, dass man meinen könnte, diese Partei habe nur ihre Polit-Tiefkühltruhe abgetaut und sei dabei auf einen ihrer Ötzi-Mandatare gestoßen. Es mag schon stimmen, dass Adenauer erst mit 73 Jahren deutscher Bundeskanzler wurde, aber gerontologische Ausnahmen solcher Art sollten besser nicht als Argument für das in der Lichtenfelsgasse herrschende Senioren-Netzwerk herangezogen werden, denn Adenauer hatte als Begründung für neue Sichtweisen zumindest die Antwort: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“. Wir sollten also der ÖVP die Chance geben, sich nach 20 Jahren auf der Regierungsbank personell zu erneuern – am besten in der Opposition. Am Wahltag haben wir – wie es uns doch die Frau Außenminister bei anderer Gelegenheit so diplomatisch vorschlug – die Möglichkeit dazu. Nützen wir sie!

Die Redaktion