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XTRA! 11/2008 |
Österreichs größtes Schwulen- und Lesbenmagazin |
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XTRA! 11/2008 – Das Editorial: „Yes, We Can…“Dies war das Motto von Barack Obama, mit dem er im Kampf um die US-Präsidentschaft amerikaweit auf Stimmungsfang gegangen war und auch in Europa um Unterstützung warb. Obamas allgegenwärtiges Engagement hat sich bekanntlich gelohnt: Am 4. November 2008 vermochte er sowohl die Mehrheit der wahlbereiten US-Bevölkerung als auch die Mehrheit der Wahlmänner-Stimmen zu lukrieren und wird somit am 20. Jänner 2009 als erster afro-amerikanischer Präsident der Vereinigten Staaten in die Geschichte eingehen. „Heute Abend ist ein Wandel in Amerika angebrochen“ verlautete Barack Obama in seiner ersten großen Ansprache, initiiert „von Jungen und Alten, von Reichen und Armen, Demokraten und Republikanern, Schwarzen, Weißen, Hispanics, Asiaten, Indianern, Schwulen und Heterosexuellen, Behinderten und Nichtbehinderten…“ Gerade in bezug auf Lesben und Schwule wird man auf den „Wandel in Amerika“ jedoch gespannt blicken – gingen doch parallel zur Präsidentschaftswahl in zahlreichen Bundesstaaten diverse Referenden einher; und die sahen weniger „zukunftsorientiert“ aus: In Arizona und Florida wurden gleichgeschlechtliche Ehen per Volksentscheid nicht gebilligt, und in Kalifornien wurde die seit dem Frühjahr 2008 oberstgerichtlich eingeräumte „Homo-Ehe“ per Volksentscheid wieder untersagt. Tony Perkins, Leiter des konservativen Verbandes „Family Research Council“, verlautete dazu im Vorfeld: „Wir haben schon öfters schlechte Präsidenten gewählt und als Nation überlebt. Aber wir werden nicht überleben, wenn wir die Institution der Ehe verlieren!“ Sohin gesehen wünschen wir dem „neuen Kennedy“ Barack Obama an dieser Stelle in allen zuvor angesprochenen Obliegenheiten allseitiges Durchhalte- und Überlebensvermögen! Die Redaktion |
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