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► English Theatre: Season 2019/20

► Los geht’s: Der XTRA!-Kulturspaziergang

► Die Opernloge: Neues vom CD- und DVD-Markt

► Romantik & Revolution: Der literarische Herbst bei Löwenherz (1)

► Leichter als Luft: Das XTRA!-Buch des Monats by Florian (Ernst) Kirner, Westend 2019

► Der XTRA!-Bücherschrank – Das Himmelstürmer-Herbst-Special
Hans van der Geest: Davids Dreier; Martin F. Falken: Bewährungsprobe; Udo Rauchfleisch: Narzissten leben gefährlich; Christian Kurz: Die Zeit der bitteren Freiheit; Hans van der Geest: Das Liebesnest – Sehnsucht auf der Chefetage; Dagmar Möhring: 1500 Meilen Ostwärts; Christian Kurz: Sonne, Eis und Zuckerschnuten; Hans van der Geest: Die Marbachs und ihr Gästezimmer – Bisexualität im Alltag

► Österreich-Splitter & Community-News
Der XTRA!-Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit

► Splitter International:
US: Conversation = out!; US: Mass murder; US: Male victims!; US: #hetoo?; BR: Retaliacao?; AR: Gemelos bailando; PT: Dinheiro, mais dinheiro…; GB: GQ Awards; GB: Gay gene?; GB: Neither – nor; TN: Hardliner

► Ausgewählte Community-Termine für den Erscheinungszeitraum (3. Oktober – 10. November 2019)

► Vier Seiten JUS Amandi-Beiheftung

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EDITORIAL

Entscheidungen…

In den letzten Wochen gab es etliche Entscheidungen, die auch für die österreichische LGBTIQ-Community von einiger Relevanz waren:

Bereits Ende August wurde der Austragungsort des 65. Eurovision Song Contests fixiert. Nachdem am 19. Mai in Tel Aviv Duncan Laurence mit „Arcade“ als Sieger hervorgegangen war, stand fest, dass die Niederlande den ESC 2020 ausrichten würden. Unter insgesamt sechs Städten, die sich beworben hatten, machte schließlich Rotterdam das Rennen; die Semifinale werden am 12. und 14. Mai und das Finale am 16. Mai 2020 in der „Ahoy Arena“ stattfinden.

Am 21. und 22. September fand in Bilbao die Generalversammlung des die EuroPride vergebenden Dachverbandes EPOA (European Pride Organisers Association) statt; die EPOA verleiht seit 1992 den Titel „EuroPride“ an eine ihrer Mitgliederorganisationen. Als Austragungsorte für 2020 und – parallel zur World Pride – 2021 standen bereits Thessaloniki bzw. Kopenhagen fest, für 2022 fiel die Entscheidung nun (bei drei weiteren Kandidaturen) mit über 70 % auf Belgrad. Bei derselben Generalversammlung wurde übrigens auch Katharina Kacerovsky (Vorstandsmitglied der HOSI Wien, Geschäftsführerin der Stonewall GmbH und als solche Organisatorin der EuroPride Vienna und der Vienna Pride) in den Vorstand der EPOA gewählt.

Eine wesentlich wichtigere Entscheidung gab es dann am 29. September: Nämlich jene über die Zusammensetzung des künftigen Österreichischen Nationalrates; da der Wahltag mit der Drucklegung dieser Ausgabe zusammengefallen ist, können wir uns hier nur auf das vorläufige Hochrechnungs-Endergebnis vom Sonntag-Abend berufen: Demnach wurde die ÖVP unter Sebastian Kurz erwartungsgemäß stimmenstärkste Partei, konnte mit 37,1 % um 5,7 % zulegen und verfügt nun über 71 Mandate. Die SPÖ unter Pamela Rendi-Wagner wurde mit 21,7 % und 41 Mandaten zweitstärkste Kraft, musste jedoch eine Einbuße von 5,2 % hinnehmen. Deutlich höher die Verluste der FPÖ, die unter Norbert Hofer zwar drittstärkste Partei blieb, aber mit 16,1 % (und 30 Mandaten) gleich um 9,9 % hinter dem Ergebnis von 2017 zurück blieb. Die NEOS mit Beate Meinl-Reisinger kamen auf 7,8% und 15 Mandate, konnten also einen Zuwachs von 2,5 % verzeichnen, Werner Kogler schaffte mit den Grünen mit 14 % und 26 Mandaten sensationell deutlich den Wiedereinzug ins Parlament, während Peter Pilz und seine Liste JETZT mit 2,0 % wie befürchtet auf der Strecke blieben.

Was das alles für künftige Regierungskonstellationen & -optionen bedeutet, bleibt vorerst einmal abzuwarten; nicht ausgeschlossen ist jedoch – trotz allem – eine Neuauflage von Schwarz- bzw. Türkis-Blau, was insbesondere angesichts des Umstandes, dass die FPÖ erst kurz vor der Wahl im Parlament den Antrag gestellt hatte, die „Ehe für alle“ wieder abzuschaffen (was nicht nur einen gewaltigen gesellschaftlichen Rückschritt bedeuten würde, sondern zudem auch noch verfassungswidrig wäre) äußerst nachdenklich stimmen sollte. Denn allein auf Grund solcher Initiativen darf man schon jetzt gespannt darauf sein, was für „Freundlichkeiten“ Hofer & Co. für uns noch so im Köcher oder Ärmel haben…

Conclusio: Wachsam-Bleiben muss leider nach wie vor als oberste Devise gelten!

Die Redaktion