► Cover: Mein Schwules Auge 14 – Tom of Finland Foundation Special: (Foto: Henning von Berg)XTRA!

► Cover Story: Mein Schwules Auge: Das Jahrbuch der schwulen Erotik 2018 & Das Buch des Monats

► Mr. Gay Austria – wer sonst?!: Die Ergebnisse der 24. XTRA!-Coverwahl

► Eh scho wissen – Koninginnedag: 30. April 2018 @ Hard On

► Zu Gast bei…: Das XTRA!-Interview mit Gerhard Kuppelwieser alias Sissi Hot

► Robert Waloch in Zum Beispiel: Hashtag-Empörung statt Staatsgewalt?

► Helmut Graupner in aufRecht: Drittes Geschlecht oder gar keines?

► Diversity Ball – Die Ballnacht des Miteinanders: Vielfalt war noch nie so bunt!

► Teneriffa – Es muss nicht immer Gran Canaria sein: Der XTRA!-Reisebericht

► 1. LGBTIQ-Kongress: Organisiert in Bregenz vom Vorarlberger Verein Go West

► Vielfalt im Beruf: Akzeptanz, Bildung, Empowerment

► Am___Strich: Gay Porn Shorts – Geschichten, die das Szene-Leben schrieb

► Gossip, Gossip: Olympia-Nachlese – Internet-Tratsch zum Thema

► Cesár Sampson: Unser Sänger für den ESC in Lissabon

► Ode to Others: Das neue Album von Scott Matthew

► Die Ideen des März in München & Wien: Der XTRA!-Kulturspaziergang

► Man-Ray-Wow-Abc-Alt: Der XTRA!-Museumsrundgang

► Die Opernloge: Neues vom CD- und DVD-Markt

► Der XTRA!-Bücherschrank: Frühlingshafte Lese-Empfehlungen
Ulrike Lunacek: Frieden bauen heißt weit bauen; Christopher Wurmdobler: Solo; Oliver Sechting & Karen Susan Fessel: Der Zahlendieb – mein Leben mit Zwangsstörungen; Paul Senftenberg: Gay Movie Moments; Filip Noterdaeme: Die Autobiografie von Daniel J. Isengart; Michael Kusmin: Flügel; Mijana Lenik: Der Ringer; Andreas Gaubatz & Jan Erharitsch: Renault 4 CV – Das Crèmeschnittchen; Friedrich Kaindlstorfer: Traditionelle Räuchermedizin

► Internationale Neuigkeiten & Splitter
US: Burlesque?; US: Tipps von Judas; US: In future?; BR: Luto; GB: Dreamboy; NL: Hashtag-Protest; DE: Ministrabel; IT: Scandalo; AU: Compensation

► Österreich-Splitter & Community-News
Erfolg beim Tuntenball in Dresden; Suit Special im Club Titanic; St. Patrick’s Day @ KIsss; 1 Jahr (im) Augenblick; Wien im Rosenstolz – Landpartie @ Spittelberg; Über den Wolken @ Löwenherz; Luzifeles by HOSIsters; „Ahoi!“ mit Patricia Puff

► Veranstaltungen
Ausgewählte Community-Termine für den Erscheinungszeitraum (5. April – 13. Mai 2018)
Regelmäßige wöchentliche Termine übersichtlich kompiliert!
(Terminerfassung in ausschließlicher Eigenverantwortung der Veranstalter!)

► Alle wichtigen Adressen aus Wien & Umgebung!

► Vier Seiten JUS Amandi-Beiheftung

► Und natürlich vieles mehr im neuen XTRA! 342!

► XTRA! 342 – ab 5. April 2018 überall präsent!

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DAS EDITORIAL

Wachsam bleiben!

Mit seinem Erkenntnis vom 4. Dezember 2017 hat der Verfassungsgerichtshof bekanntlich den Weg für die „Ehe für alle“ geebnet; im Konkreten bedeutet dies, dass ab 1. Jänner 2019 – bis dahin hat die Regierung Zeit, die gesetzlichen Bestimmungen entsprechend anzupassen – das Institut der Ehe ebenso wie jenes der Eingetragenen Partnerschaft sowohl gleich- als auch verschiedengeschlechtlichen Paaren offen steht. Soweit, so gut – doch schon bald wurde evident, dass da noch einige Steine aus dem Weg zu räumen sind:

Am 8. März 2018 lud die Universität Wien in ihrer Sky Lounge zur Podiumsdiskussion „Ehe für alle – Rechtspolitische Konsequenzen aus dem Erkenntnis des VfGH“; nach der Eröffnung durch Univ.-Prof. Dr. Martin Schauer deklarierten unter Moderation von Univ. Prof. Dr. Astrid Deixler-Hübner (JKU Linz) RA Dr. Helmut Graupner (RKL), NAbg. Dr. Harald Troch (SPÖ), NAbg. RA Dr. Susanne Fürst (FPÖ), Dr. Stephanie Merckens (Institut für Ehe und Familie der Bischofskonferenz) sowie als Gast Prof. Dr. Anatol Dutta (LMU München) ihre Standpunkte und Perspektiven zum Thema; und siehe da – das konservative Lager zeigte sich in trauter Einigkeit:

Sowohl die FPÖ-Vertreterin Susanne Fürst als auch die (wohl der ÖVP nahe stehende) Stephanie Merckens (beide im übrigen Rechtsanwältinnen, Fürst aktive, Merckens ehemalige) unterstrichen, dass die Ehe – gemäß den Bestimmungen des (über 200 Jahre alten) Ehegesetzes – auf das Zeugen von leiblichen Kindern ausgerichtet sei, wozu „die Homosexuellen“ ja wohl nicht imstande wären. Da der VfGH sein Erkenntnis vor allem darauf aufgebaut habe, dass es diskriminierend sei, dass „die Homosexuellen“ durch die nur für sie eingehbare Eingetragene Partnerschaft ihre gleichgeschlechtliche Präferenz offen legen und sich somit „outen“ müssten, bedürfe es nicht einmal eines Verfassungsgesetzes, um das Erkenntnis zu „umgehen“: Per einfachem Gesetz könne man die EP für gleich- und verschiedengeschlechtliche Paare zugänglich machen – dann würde das „Zwangsouting“ wegfallen und dem VfGH wäre Genüge getan –, während die Ehe weiterhin ausschließlich heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben würde. Diversesten Gegenargumenten der weiteren Diskutanten und aus dem Publikum wurde mit dem gleichen süffisantem Lächeln begegnet wie dem Statement von Dr. Graupner, dann ziehe er eben ein weiteres Mal vor den Verfassungsgerichtshof…

Während also der VfGH inzwischen bekanntlich die Weichen für das „Dritte Geschlecht“ gestellt hat, war allein in dieser kleinen Runde deutlich zu erkennen, dass sich das türkis-blaue Team hinter den Kulissen bereits die unterschiedlichsten Bosheiten überlegt und an Möglichkeiten arbeitet, uns das Leben (weiterhin) so schwer wie möglich zu machen; es gilt also, wachsam zu bleiben – auch 2018!

Die Redaktion