DAS EDITORIAL

25 Jahre XTRA!

Mit der vorliegenden Ausgabe 338/2017 sind 25 Jahre XTRA! Realität geworden: Am 4. November 1992 erschien mit der „Nullnummer“ in vierseitiger Aufmachung das allererste XTRA! überhaupt, am 18. November folgte mit Ausgabe 01/92 das erste „reguläre“ Heft, das bereits acht Seiten aufwies – und in der Dezember-Ausgabe hatte man schon 16 Seiten voll!

Ursprünglich – und damals weit entfernt von jener Internet-Utopie, die uns inzwischen eingeholt & überholt hat – als zweiwöchentliche Kommunikations-Plattform von der und für die Community konzipiert, konnte ein Vierteljahrhundert im sich ständig wandelnden und beschleunigenden (Print-)Medienbereich auch an XTRA! nicht spurlos vorüber ziehen: Nach dem ersten Jahr in S/W-Präsentation gab es ab Herbst 1993 farbige Titelseiten; mit 1997 erfolgte die Umstellung auf einen monatlichen Erscheinungs-Rhythmus, ab 2000 erschien XTRA! auch im Innenteil färbig, und mit dem Frühjahr 2006 war schließlich durchgehend der 4C-Druck angesagt.

Personelle Veränderungen im redaktionellen Verantwortungsbereich bescherten 2010 auch ein verändertes Erscheinungsbild von XTRA! mit sich dem Markt anpassenden Modalitäten: Nach der Reduktion auf elf Nummern (2012) beschränkt sich XTRA! seit 2017 auf zehn Ausgaben im Jahr und wartet mit einem vor allem im Termine-Bereich entschlackten Heft auf – in der Überzeugung, mit dieser Neustrukturierung wichtige & richtige Impulse für die Zukunft des Magazins gesetzt zu haben.

In den vergangenen 25 Jahren gab es allerdings auch viel Neid & Missgunst; doch wir haben „Kas-Sandra“-Rufe (die im Februar 1997 das Ende von XTRA! via Internet-Plattformen postulierten) ebenso überstanden wie die Ausgrenzung seitens diverser Gutmenschen-Hochburgen – und wir haben zudem die Übersicht darüber verloren, wie viele Magazine, die sich im Fahrtwind von XTRA! zu etablieren versucht haben, mittlerweile wieder eingestellt worden sind; sogar mehrere TV-Formate aus der Community gehören inzwischen längst wieder der Vergangenheit an.

Conclusio: Das Ziel ist erreicht, das Konzert ist abgespielt – es folgen somit die Zugaben; doch wir müssen & dürfen unsere Feinde auch weiterhin beunruhigen: Bei so manchem Gig dauern die Zugaben länger als der eigentliche Act!

Die Redaktion